Herren 1 – Verbandsliga: Kantersieg im Abstiegskampf

HSG 1 – TV Neuthard 1: 25:18 (12:8)

  • 15.04.2019

Im Kampf gegen den Abstieg konnte die HSG gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten TV Neuthard in eigener Halle einen deutlichen Sieg landen. Von der ersten Minute ließ das Sautter-Team keinen Zweifel daran, wer der Herr im Hause ist. Trotz der urlaubsbedingten Abwesenheit von Rückraum-Shooter Yannik Espe, des immer noch verletzten Fabian Broschwitz und des erkältungsgeschwächten Jonas Weiß starteten die Gastgeber furios und legten über 6:1 und 8:2 den Grundstein für den Erfolg. Über schön herausgespielte Spielzüge und schnelle vorgetragene Angriffe überrollte man den TVN regelrecht. Vor allem der stark aufspielende Lukas Degel konnte bis zur 6. Minute vier seiner insgesamt acht Tore erzielen. Die Nervosität auf der Neutharder Bank war sichtbar groß und Trainer Abt versuchte alles, einen hohen Rückstand in der Anfangsphase zu vermeiden. Über eine hart zupackende Abwehr gelang es den Gästen besser ins Spiel zu kommen und auf 10:8 zu verkürzen. Doch die HSG behielt die Nerven und währenddessen Malte Röpcke einen wichtigen 7m-Strafwurf entschärfte, erhöhte Christoph Morio vor dem Halbzeitpfiff mit einem Doppelschlag sehenswert zum 12:8.

Nach der Halbzeit verkürzte der TVN mit zwei schnellen Toren nochmals auf 12:10. Doch nun startete der HSG-Express und legte mit einem 8:1-Lauf den Grundstein für den Sieg. Bei Neuthard lief nichts mehr zusammen und die Schiris reagierten entschlossen auf die zunehmende Kritik an ihren Entscheidungen und schickten in der 45. Minute u.a. Gäste-Keeper Martin Haag für 2-Minuten auf die Bank. Das Sautterteam ließ sich von der Hektik und der aufgeheizten Stimmung jedoch nicht anstecken und spielte sein Spiel weiter souverän herunter. Mit einem 8:1-Lauf war beim 20:11 in der 46. Minute die Messe gelesen. Vor allem Youngster Xaver Nitzke, der mit 7 Toren der beste Feldtorschütze war, manifestierte mit seinen schnellen Vorstößen und sicheren Abschlüssen von der Außenposition den Siegeswillen der Albtäler. Nach dem 22:13 in der 54. Minute atmeten die HSG-Fans tief durch, denn nun war der Sieg im Sack. Die HSG erlaubte noch etwas Ergebniskosmetik und so endete der Abstiegsthriller verdient mit 25:18 für die HSG Ettlingen/Bruchhausen. Durch den 7-Torevorsprung konnte zudem ein Vorteil im Falle des direkten Vergleichs erspielt werden, was nebst des Siegs das zweite positive Ergebnis an diesem Spielabend war. „Das Team hat die taktischen Vorgaben umgesetzt und wir haben heute sicher abgeschlossen und auch wenig technische Fehler gemacht! Die Nervosität war auf beiden Seiten hoch, jedoch haben uns der Heimvorteil und die anfeuernden Heimfans sehr geholfen, die wichtigen Punkte einzufahren!“ kommentierte Chef-Coach Sautter das Spielergebnis, welches angesichts der ebenfalls siegreichen Mitkontrahenten aus Wieblingen und Langensteinbach fast schon als Schicksalsspiel bezeichnet werden kann.

Am kommenden Wochenende geht es zur TG Eggenstein. Sollte es auch dort gelingen Punkte mit nach Hause zu nehmen, wäre der Klassenverbleib so gut wie sicher und es gibt am letzten Spieltag am 28. April kein Schicksalsspiel gegen Wieblingen, welche ebenfalls um die Klassenverbleib kämpft.

 

Für die HSG spielten:

Malte Röpcke, Jan Klodt (beide Tor) – Jonas Weiß, Markus Stober, Finn-Max Röpcke (4), Klaus Hartung (1), Xaver Nitzke (7), Christian Kurrle (2), Dirk Ibach, Lukas Degel (8/3), Lukas Ehrmann, Tobias Broschwitz, Nick Stober, Christoph Morio (3)

 


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